Home
 

Aktuell

Neu: Holzfeuerungskontrolle für Klein-Holzfeuerungen bis 70 kW Leistung

Ab Dezember 2018 und dazu erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung und Prüfung freut sich die Fred Senn AG, Ihnen auch eine Holzfeuerungskontrolle des Standards MT3 anbieten zu können.
Dabei handelt es sich um eine spezialisierte Holzfeuerungskontrolle für kleine Holzfeuerungsanlagen bis 70 kW Leistung.
Für allfällige Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Unsere neue Website ist aufgeschaltet – goes responsive!

Nicht zuletzt, weil Smart Phones immer wichtiger werden, haben wir den Zeitpunkt genutzt, ein Update unserer Website auszuarbeiten. Sie finden darin alle unsere Schwerpunkte und wichtigen Themenbereiche, unsere Koordinaten, Tipps zu den Themen „Gasheizung“ und „Subventionen“, für Sie interessante Links, Kontakt zu uns und vieles mehr. Und wie angesprochen, digital derart aufgebaut, dass Ihnen alle diese Informationen möglichst dienlich auch auf den Smartphones zugänglich sind.

Cédric Bader wieder im Team

Wir freuen uns, Ihnen wiederum Herrn Cédric Bader als Teammitglied vorstellen zu können. Wieder, weil Herr Bader seit 1993 bereits bei der Fred Senn AG arbeitete und Ihnen aus dieser Zeit bekannt ist.
Nach einem Mitwirken beim Kaminfegerbetrieb H. Abt wird er abermals unserer Crew angehören. Herr Bader ist ausgebildeter Kaminfeger und Sicherheitsbeauftragter.

Zum Klimagipfel 2015 in Paris

Auf Ende 2015 wurden in Paris wichtige Ziele für unser Klima getroffen. In irgendeiner Weise werden auch wir in der Schweiz von diesen Entscheidungen in nächster Zeit betroffen sein. Dies alles zum Wohl unseres Planeten und zukünftiger Generationen.

Aber haben Sie schon gewusst, dass der Berufsstand des Kaminfegers schon seit Jahrzenten nicht nur einzig für den Brandschutz – was sein ursprünglichster Auftrag ist – aktiv ist, sondern auch auf folgende wichtige Themen immer wieder hinweist? Nein? Dann möchte ich Sie kurz darüber informieren:

1972 wurde in der Region mit aus heutiger Sicht einfachen, technischen Geräten die Verbrennungsqualität der damals modernen Ölfeuerungen gemessen. Dies alles vor der Inkraftsetzung des Umweltschutzgesetzes des Bundes (USG83) und der «Luftreinhalteverordnung 1986, LRV». Es waren die Kaminfeger, die diese Arbeit regelmässig an diesen Anlagen durchführten.

Mit Inkraftsetzung der LRV hat der Schweizerische Kaminfeger-Meisterverband (SKMV) in einer Studie aufgezeigt, dass bei einer regelmässigen Reinigung einer wärmetechnischen Anlage (WTA) die Abgastemperatur sinkt, der Brennstoff effizienter verbrannt und somit klar wirtschaftlicher genutzt wird!

Aber auch dem technischen Fortschritt von Heizungen und Brennstoffen wurde in der Forschung eine grosse Beachtung geschenkt. Dies immer auch in Zusammenarbeit mit Kaminfegern, die ja Praktiker sind und sich tatkräftig den neuen Errungenschaften annahmen und Herstellern sowie Forschern ihre Feedbacks gaben.

Dies führte zum heutigen Standard in der Heiztechnologie, zu dessen Erfolg die Kaminfeger sicherlich auch ihren Anteil beigetragen haben.

Wenn sich also der Kaminfeger das nächste Mal bei Ihnen anmeldet, um vorbei zu kommen, dann sehen Sie es doch einmal aus der Sicht unseres Planeten: Nach der Reinigung verbraucht Ihre Feuerungsanlage weniger Brennstoff, es wird weniger CO2 ausgestossen! Unsere Erde wird es Ihnen danken.

Kaminfegermonopol versus freier Kaminfegermarkt

In den letzten Monaten wird immer wieder über eine Marktwirtschaft gesprochen, die keine Monopole mehr beinhaltet. Es zeichnet sich in der ansonsten stark monopolisierten Wirtschaft der Kaminfeger nun ein Umdenken ab. Viele junge, angehende und geprüfte Kaminfegermeister machen sich darüber Gedanken, welche Vor-, aber auch Nachteile ein solcher Markt denn hätte:

Da in einigen Kantonen schon seit Jahrzehnten ein freier Markt herrscht, ist ein Informationsaustausch zwischen den sich öffnenden Märkten und den bestehenden, offenen Kaminfegermärkten ein «Muss». Viele Betreiber haben nun das Gefühl, eine Marktliberalisierung führe automatisch zu noch tieferen Preisen. Aber aus Erfahrung lässt sich sagen, dass im Bereich der Kaminfegerei nach einer Liberalisierung keine günstigeren Preise daraus resultieren. Einige Gründe dazu seien erwähnt: grössere Administrations- und Wegkosten, da nicht mehr quasi von «Haus zu Haus» gearbeitet werden kann. Höhere Werbe- und Offertkosten, da die zu offerierenden Aufträge oft in einem sehr tiefen Preissegment liegen.

Aber auch die Behörden/kantonalen Stellen sind bei einer Liberalisierung in der Pflicht. Sie müssen bei einer Liberalisierung offen und ehrlich kommunizieren, die betreffenden Kunden informieren und die Vor- sowie auch die Nachteile aufzeigen.

Die Einhaltung der verschiedenen kantonalen Brandschutz- und Umweltschutz-Gesetze sollten weiterhin eingehalten und kontrolliert werden. Um den hohen Stellenwert des Brand- und Umweltschutzes zu gewährleisten, kann dieser nicht einfach den Betreibern überlassen werden (Stichwort «Eigenverantwortung»). Jeder Besitzer einer wärmetechnischen Anlage, der nicht selber sowieso bereits im Bereich «aktiver Brand- und Umweltschutz» arbeitet, ist heutzutage mit seiner Anlage schlichtweg überfordert. Es muss ein gewisses Mass an ausgebildetem know how der diversen Kaminfegermeister und Kaminfeger gewährleistet sein, damit die Schadensbilanz bei Bränden auch weiterhin so tief bleiben wird, wie wir es zur Zeit kennen und die Ziele der Behörden, weniger Energie zu verbrauchen und die Luft sauber zu halten, auch erreicht werden können. Nur so macht eine Liberalisierung des Kaminfegerwesens einen Sinn, denn Brandschutz und Umweltschutz gehören zu den Grundrechten und -bedingungen eines jeden Bewohners hierzulande.

Solarenergie auf dem Dach

Um die von Bund, Kantonen und Gemeinden angepeilte Energiewende zu erreichen, müssen nicht nur die staatlichen und kommunalen Behörden sehr stark daran arbeiten. Nein, auch die Bevölkerung muss mitziehen, damit die Ziele der «Energiewende 2050» erreicht werden können.

Ein einfacher Weg dazu ist die Nutzung der Sonne, die tagtäglich unentgeltlich ihre Energie auf uns herabscheinen lässt.

Haben Sie gewusst, dass theoretisch pro m2 Fläche, die von der Sonne beschienen wird, ein Energieertrag von 1376 Wh resultiert? Das ist etwa die Menge Energie von 1 dl Öl oder 0,15 m3 Erdgas. Das würde bedeuten, dass 10 Stunden Sonnenschein 1 Liter Öl oder 1 m3 Erdgasersatz substituieren würde.

Da dies aber alles blosse Theorie ist, kann eine solche Ausbeutung nicht 1:1 umgesetzt werden. Trotzdem ist die Montage einer Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung sinnvoll, werden doch für die Erstellung solcher Anlagen auch Fördergelder vom Kanton Basel-Stadt gesprochen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter

http://www.aue.bs.ch/energie/­foerderbeitraege/solaranlagen.html

16 neue Fachkräfte für das Kaminfegergewerbe

Am 6. Juli 2016 durften 16 neue Kaminfeger EFZ bei der Gebäudeversicherung in Aarau ihre Ausweise (EFZ) und den obligaten Zylinder entgegen nehmen.

Der Zylinder, eine alte Tradition im Kaminfeger-Gewerbe, weist die/den Trägerin/Träger in der schwarzen Berufsbekleidung als ausgelernte/n Kaminfegergesellin/gesellen aus, die/der alle tagtäglich anfallenden Arbeiten im Bereich Brandschutz/Umweltschutz und Energieeinsparung mit hoher Qualität erledigen kann.

Diese 16 Ausgebildeten haben während den letzten drei Jahren ihr Wissen und Können angereichert und entwickelt und haben mit hoher Selbstkompetenz und dem erworbenen know how an der «Gewerblich Industriellen Berufsschule Olten» und in den Betrieben ihr Gesellenstück abgeliefert.

Dafür möchte ich hier als Gewerbeschullehrer meinen Dank aussprechen. Für drei spannende, manchmal auch nervenaufreibende, aber immer wieder überraschende Jahre, bei der ich als Fachlehrer auch wieder neue Facetten unserer Jugend kennen und schätzen gelernt habe.

Falls Sie, liebe Leser, jemanden kennen, der sich für die «Welt der schwarzen Frauen und Männer» interessiert, können Sie über die offizielle Homepage www.kaminfeger.ch oder den Link auf meiner Homepage Näheres dazu erfahren.